Spielberichte der 1.Mannschaft
 

Dienstag, 06.Dezember 2011

Wichtiger Sieg in Constantin
Sieg war wichtig um den Anschluss zu halten

Im letzten Spiel der Hinrunde musste die DJK Falkenhorst Herne beim favorisierten SC Constantin antreten. Nach fünf Niederlagen in Folge, drei davon sehr beschämend, war ein Sieg mehr als Pflicht, wenn man den Anschluss nicht jetzt schon verlieren wollte. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer fast hundertprozentigen Chancenauswertung setzten sich die Falkenhorster am Ende nicht unverdient mit 2:4 ( 1:2 ) durch.
An diesem Wochenende konnte DJK Trainer Lars Moch nach langer Zeit mal wieder aus dem Vollen schöpfen. Nach abgesessener Rot-Sperre war Daniel Fleige wieder mit an Bord und dieser begann auch mit Maik Schön im Sturm, sodass die DJK mit einer Doppelspitze agierte. Hinter den beiden lief die übliche Mittelfeldkette mit Daniel Rak, Pascal Zimmermann und Marc Rogowski auf. Im Defensivbereich fanden sich Dirk Rentzsch und Marvin Elges als Sechser, Murat Gültekin und Sinan Var als Manndecker und Patrick Kurth als Libero wieder. Im Tor stand wie gewohnt Stefan Koik.
Das Spiel begann aus Falkenhorster Sicht gleich mit einem Paukenschlag. Mit dem ersten Angriff und damit auch dem ersten Torschuss ging der Hausherr mit 1:0 in Führung. Nach einer flachen Hereingabe und von der rechten Seite traten gleich drei Falkenhorster in der Mitte über den Ball, sodass sich Bastian Rank am zweiten Pfosten völlig freistehend mit dem 1:0 bedankte. Man konnte den Spielern und den Verantwortlichen der DJK im Gesicht ablesen, dass der Schock groß war, denn zu groß war die Angst vor einem weiteren Desaster. Doch wie sich die DJK Falkenhorst von nun an präsentierte ist absolut lobenswert. Man stand in der Defensive so sicher, dass man bis zur fünfundachtzigsten praktisch keine echte Torchance mehr zuließ. Und in der Offensive wahrte man sich seine Chancen, die man in diesem Spiel praktisch zu hundert Prozent nutzen sollte. So sollte es auch nur bis zur zwölften Minute dauern bis auch die Falkenhorster ihre erste Torchance nutzen sollten. Nachdem Marc Rogowski dem Innenverteidiger den Ball an dessen Sechzehner weggespitzelt hatte, stand dieser allein vor dem Tor der Connies und versenkte den Ball flach ins kurze Eck. Keine zwei Minuten später sollte die DJK dann in Führung gehen. Pascal Zimemermann steckte den Ball auf Maik Schön durch, dieser spielte den Ball in die Mitte auf Daniel Fleige weiter, der sich diese Chance auch nicht entgehen ließ und mit dem 2:1 abschloss. Somit brauchten die Falkenhorster keine Zwei Minuten um das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Man konnte zwar klar und deutlich erkennen, dass der Hausherr mehr Spielanteile hatte, aber dessen Bemühungen in der Offensive waren zu durchsichtig. Immer wieder versuchten sie es mit diagonalen Bällen, die aber praktisch nie einen Abnehmer fanden. Die einzig gute Möglichkeit im ersten Durchgang bot sich noch für Denis Fischer, der den Ball aber über das Tor hämmerte. Somit gingen die Falkenhorster mit einer nicht unverdienten 2:1 Führung in die Kabine.
In der Halbzeitpause wechselte DJK Trainer Lars Moch gleich zweimal aus. Für Dirk Rentzsch und Daniel Fleige, die beide eine starke Partie spielten, kamen Marcel Janiszek und Torsten Pankerl neu ins Spiel. Das Bild aus dem ersten Durchgang änderte sich jedoch nicht. Der Hausherr hatte weiterhin mehr vom Spiel, wurde aber nur selten, oder fast gar nicht, richtig gefährlich vor dem Gehäuse von Stefan Koik. So spielte sich der größte Teil im zweiten Durchgang im Mittelfeld ab, bis zur zweiundachtzigsten Minute. Da kamen die Falkenhorster das erste Mal richtig vor das Tor der Hausherren im zweiten Durchgang und setzten damit mehr oder weniger die Vorentscheidung. Mit einem schönen Schuss aus zwanzig Meter brachte Pascal Zimmermann die DJK mit 3:1 in Front. Doch das Spiel war damit noch nicht beendet. Erst hatte die DJK Falkenhorst Glück, als die Connis innerhalb von 1 Minute vier Torschüsse hatten und einmal die Latte und einmal den Pfosten trafen und den Ball nicht im Tor untergebracht hatten. Doch zwei Minuten später versenkte Sven Menrath den Ball doch noch einmal im DJK Gehäuse und verkürzte auf 2:3. Somit war die Partie wieder offen. Dennoch sollten die Falkenhorster in der neunzigsten Minute den Schlusspunkt setzen. Marcel Janiszek markierte eine Minute vor dem Ende das 4:2 und setzte damit den Schlusspunkt in dieser Partie.
Fazit: Dieser Sieg war enorm wichtig für die Falkenhorster, denn zeitgleich verlor SV Holsterhausen gegen TSK Herne mit 3:1 und somit beträgt der Abstand zum rettenden Ufer nun nur noch 2 Punkte. Aber in diesem Spiel präsentierte sich die DJK mal wieder von ihrer besseren Seite. Man geriet zwar mit dem ersten Torschuss in Rückstand, lies sich aber dennoch nicht hängen gewann das Spiel am Ende auch verdient mit 4:2. Nun heißt es am kommenden Sonntag noch einmal alles zu geben, denn dann ist man zu Gast bei der SpVgg Horsthausen, die sich nun auch gefunden haben.
Aufstellung: Koik – Kurth, Var, Gültekin – Rentzsch ( 45.Pankerl ), Elges, Rogowski ( 72.Ridder ), Zimmermann, Rak – Fleige ( 45.Janiszek ), Schön.




 

Dienstag, 15.November 2011

4.Niederlage in Folge
Falkenhorster präsentieren sich dennoch stark verbessert

Am 13.Spieltag musste die Moch-Elf beim Tabellendritten FC Marokko Herne antreten. Nach drei deftige Klatschen präsentierte sich die DJK Falkenhorst Herne von ihrer besseren Seite, musste sich am Ende aber dennoch mit 4:2 ( 2:1 ) geschlagen geben.
Vor dieser Partie sah es bei der DJK Falkenhorst Herne alles andere als rosig aus. Man musste in den letzten drei Spielen drei Niederlagen, mit einem Torverhältnis von 0:17, einstecken und zudem plagte man sich mit großen Personalsorgen. Neben dem Rot gesperrten Fleige fehlten außerdem Dirk Rentzsch ( verletzt ), Marcel Janiszek ( krank ) und Sven Tysiak ( berufsbedingt ). Nach den letzten Spielen lief die DJK vorerst mit einer defensiven Aufstellung auf. Mit Peter Stolfik, Torsten Pankerl und Marvin Elges setzte Trainer Lars Moch gleich auf drei Sechser, um die zuletzt schwache Defensive zu stabilisieren.
Von Anfang an konnte man eine andere Falkenhorster Mannschaft erkennen als in den letzten Partien. Man versuchte sofort munter mitzuspielen, vernachlässigte aber nur selten die Defensive. Geschlossen präsentierte man sich über die vollen neunzig Minuten und jeder kämpfte für seinen Mitspieler. Lobenswert war auch der Einsatz von der einzigen Sturmspitze Maik Schön, der auch teilweise die Wege in die eigene Defensive gegangen ist. Dennoch geriet man nach fünf gespielten Minuten schon in Rückstand. Nach einem Eckball köpfte ein Spieler des FC Marokko Herne den Ball freistehend ins DJK Gehäuse. Doch die Falkenhorster gaben sich nicht auf und spielten von nun an verstärkt nach vorne. Spielerrisch sah es bei der DJK eigentlich gut aus, aber der letzte entscheidene Pass sollte noch fehlen. So sollte es bis zur zwanzigsten Minute dauern, ehe die Falkenhorster zum verdienten Ausgleich kamen. Torschütze war Maik Schön mit einem platzierten Schuss aus gut zehn Meter ins rechte untere Eck. Von nun an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. In der vierunddreißigsten Minute sollten die Marokkaner erneut in Führung gehen. Nach einem Gewühle im DJK Sechzehner versuchte Stefan Koik den Ball aus der Gefahrenzone zu schießen, traf dabei aber den Rücken des Gegenspielers so unglücklich, dass der Ball von dort aus ins Tor flog. Wenn man unten steht, fehlt einem nicht nur das gewisse Glück, sondern dann kommt auch noch Pech dazu, wie in diesem Fall. Mit dem Spielstand von 2:1 für den FC Marokko Herne sollte es dann auch in die Halbzeitpause gehen.
Im zweiten Durchgang dauerte es genau sechs Minuten, bis der Schiedsrichter zu Recht auf Strafstoß für den FC Marokko Herne entschied. Sinan Var legte seinen Gegenspieler völlig unnötig im eigenen Sechzehner, obwohl es aus dieser Position gar nicht hätte gefährlich werden können. Den fälligen Elfmeter versenkte der Schütze souverän zum 3:1. Doch wer nun meinte, dass die DJK, wie in den letzten Spielen auch, auseinander brechen wird, der wurde eines Besseren belehrt. Man kämpfte mutig weiter und erspielte sich auch noch weitere Torchancen. So zum Beispiel auch in der sechzigsten Minute durch Maik Schön. Sein Schuss fand aber leider nur den Weg an den Pfosten. In der fünfundsechzigsten Minute bekam die DJK dann auch einen Elfmeter zugesprochen, nachdem Maik Schön gefoult wurde. Den anschließenden Elfmeter versenkte Murat Gültekin routiniert und verkürzte auf 3:2. Direkt nach dem Anstoß erkämpfte die DJK sich den Ball und sollte haarscharf am Unentschieden sein. Nach einem schönen Doppelpass zwischen Peter Stolfik und Maik Schön, stand dieser allein vor dem Tor, vergab jedoch diese Chance. Zwar gaben sich die Falkenhorster nicht auf und kämpften kontinuierlich weiter, aber alle Bemühungen sollten nichts bringen. Nachdem die DJK in den letzten zehn Minuten alles auf eine Karte setzte, nutzte der Gastgeber die Gunst der Stunde und machte den Sack mit dem 4:2 zu.
Fazit: Gegenüber den letzten Spielen legte die DJK Falkenhorst Herne eine komplett andere Leistung an den Tag. Man geriet zwar schon früh in Rückstand, lies die Köpfe aber nicht hängen und kämpfte unerbittlich bis zum Ende weiter. Die Bemühungen sollten nicht belohnt werden, aber das nötige Glück muss man sich auch erst wieder erarbeiten. Wenn man es schafft, diese Leistungen in den letzten drei Spielen vor der Winterpause zu wiederholen, dann brauch man sich vor keinen der drei Gegner ( SV Wanne 11 2, SC Constantin & SpVgg Horsthausen ) zu verstecken. Dies ist nun auch notwendig, denn wenn man den Anschluss nicht schon komplett verlieren will, dann muss man vor der Winterpause noch den einen oder anderen Punkt holen.
Aufstellung: Koik – Kurth, Var, Gültekin – Stolfik, Pankerl, Elges, Rak ( 75.Ridder ), Zimmermann, Rogowski – Schön.




 

Montag, 07.November 2011

Dritte Blamage in Folge
Auch gegen Frohlinde chancenlos

Am 12.Spieltag der Saison 2011/2012 war die Mannschaft des FC Frohlinde zu Gast an der Horsthauser Straße. Vor dieser Begegnung stand der Gast mit einem Punkt hinter der DJK Falkenhorst Herne und somit auf dem vorletzten Tabellenplatz. Dennoch unterlag die DJK Falkenhorst Herne dem FC Frohlinde mit 0:6 ( 0:2 ) und muss sich jetzt selbst mit einem Abstiegsplatz zufrieden geben.
Nach zwei deftigen Klatschen gegen zwei direkte Konkurrenten ( Anm.: 0:4 gegen Sportfreunde Wanne und 0:7 gegen SG Castrop ) wollte die DJK Falkenhorst wenigstens einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt schlagen, doch auch dieser Traum sollte wie eine Seifenblase zerplatzen.
In den Anfangsviertelstunde wurde das Spiel ausschließlich von langen Bällen auf beiden Seiten geprägt, wodurch auch keine der beiden Mannschaften zu einer Torchancen kommen sollte. Danach versuchte die DJK aber die Initiative zu ergreifen und erspielte sich von nun an ein leichtes Übergewicht in Sachen Spielanteile. Doch gerade als die kleine Drangphase der Falkenhorster begann, geriet man erneut unglücklich in Rückstand. Nach einer flachen Hereingabe von der linken Außenbahn traten gleich zwei DJK Spieler in der Mitte über den Ball, so dass ein Spieler des FC Frohlinde am zweiten Pfosten völlig frei stand und den Ball zum 0:1 ins Netz buchsierte. Keine drei Minuten später dann das 0:2 für die Gäste. Dieses Mal kam eine harte Hereingabe von der rechten Seite und der Stürmer des FC Frohlinde hielt nur noch den Fuß hin. Somit stand es nach zwanzig Minuten 2:0 für die Gäste aus Castrop-Rauxel. Wenn eine Statistik in dieser Saison immer Recht behalten hat, dann die, dass die Falkenhorster nach einem Rückstand immer verloren haben und diese sollte nun auch wieder eintreffen. Zwar gab sich die DJK in Durchgang eins nicht auf und spielte weiter nach vorne, aber eine richtig gute Torchance sollte dabei nicht rausspringen. Immer wieder versuchte man es mit Distanzschüssen, aber diese wurden nie richtig gefährlich. Somit sollte die erste Halbzeit mit einem 0:2 aus Falkenhorster Sicht enden.
Die zweite Halbzeit kann kurz gefasst werden. Wie so oft in dieser Saison, und vor allem in den letzten Spielen, ließen sich die Falkenhorster hängen und sollten nun völlig untergehen. Die Quittung bekam man auch in diesem Spiel dafür und man verlor durch vier weitere Gegentreffer ( 57., 59., 75. & 82.Minute ) mit 0:6.
Fazit: Aufgrund der letzten drei Spiele muss man sich nun ernsthaft fragen, ob die DJK Kreisliga A tauglich ist. Gegen drei direkte Konkurrenten musste man drei Niederlagen ( 0:17 Tore ) einstecken. Wenn sich nicht in allen Mannschaftsteilen sofort was ändert, kann es bis zur Winterpause schon ganz schlecht für den Klassenerhalt aussehen. Die Devise für die letzten vier Spiele vor der Winterpause kann nur lauten: nur nach vorne schauen und nochmal Gas geben. Punkte müssen her und das geht nur über den Kampf, den man in den letzten Spielen vermissen ließ. Selbst bei einem Rückstand muss man sich endlich zusammenreißen, denn sonst ist es bald schon zu spät!
Aufstellung: Koik – Kurth, Gültekin, Var – Rentzsch, Elges ( 68.Pankerl ), Stolfik, Tysiak, Rogowski, Zimmermann – Schön.




 

Montag, 17.Oktober 2011

Sieg Nummer 3
Der erlösende Treffer fällt erst eine Minute vor dem Ende

Am 9.Spieltag der Saison 2011/2012 musste die DJK Falkenhorst Herne beim Tabellenfünften SpVg Arminia Holsterhausen antreten. In einer vom Kampf geprägten Partie konnte sich die Moch Elf am Ende verdient mit 2:1 ( 1:1 ) durchsetzen und feiert dadurch den dritten Sieg aus den letzten vier Partien.
Gegenüber der Klatsche aus der Vorwoche, wo man mit 5:1 der U23 des SC Westfalia Herne unterlag, wurde die Startelf der Falkenhorster auf zwei Positionen verändert. Für Sinan Var und Daniel Rak begannen Peter Stolfik und Torsten Pankerl. Des weiteren rückte Marvin Elges auf die gewohnte Sechserposition, Pascal Zimmermann fungierte wieder als Spielmacher und Daniel Fleige bildete somit die einzige Sturmspitze.
Nach dem letzten Spiel hatte die DJK einiges gut zu machen, denn die Leistung von letzter Woche kann man schon als Arbeitsverweigerung abstempeln. Und von Beginn an konnte man erkennen, dass die DJK gewillt war, das letzte Spiel vergessen zu machen. Man startete direkt druckvoll in diese Begegnung und versuchte den Hausherren früh unter Druck zu setzen, was am Anfang auch gelingen sollte. Dadurch zwang man die Arminen zu einigen Fehlern im Spielaufbau und verhinderte, dass sie den Ton angeben konnten. Und nach drei Minuten sollten die Falkenhorster auch für ihren Aufwand belohnt werden. Daniel Fleige brachte die DJK’ler mit seinem zweiten Saisontreffer früh in Führung. Das war zu diesem Zeitpunkt erst die dritte Führung der Falkenhorster in der laufenden Saison und nach einer Führung hatten diese noch kein Spiel verloren gehabt. Dennoch machten die Falkenhorster nach diesem Treffer den Fehler sich zurück zu ziehen und ließen den Hausherren ins Spiel kommen. Zwar fehlten dem Gastgeber gleich acht Spieler, jedoch war dieser in der Offensive immer stets gefährlich. Somit dauerte es keine fünf Minuten, bevor die Arminen den Rückstand wieder egalisierten. Man kann aber sagen, dass dieser Treffer auch zum Teil aus der Verwirrung einiger Spieler entstanden ist, denn erst entschied der Schiedsrichter auf Freistoß, doch als der Ball im DJK Gehäuse landete, gab er diesen Treffer plötzlich doch. Der Schiedsrichter sollte sich im Laufe der Begegnung immer mehr ins Rampenlicht stellen, denn dieser verlor durch viele kuriose Entscheidungen die Kontrolle über das Spiel und trug somit dazu bei, dass sich kein vernünftiger Spielverlauf entwickeln konnte. Somit konnte man das Spiel lediglich über das Kämpferische gewinnen und die Falkenhorster nahmen endlich mal den Kampf an. Die noch einzig nennenswerte Aktion im ersten Durchgang hatte Pascal Zimmermann mit einem Freistoß aus gut fünfundzwanzig Meter, den der gut aufgelegte Torhüter aber parieren konnte. Somit endete der erste Durchgang mit einem 1:1 Unentschieden.
Auch im zweiten Durchgang waren die Falkenhorster dem zweiten Treffer näher als die Hausherren. Erst hatte Marvin Elges eine gute Möglichkeit, nachdem er eine Flanke volley aus drei Meter auf das Tor gebracht hat, jedoch wehrte der Arminen Torhüter diesen Ball mit einem sehr guten Reflex ab. Danach hatte Daniel Fleige noch eine gute Möglichkeit aus spitzem Winkel, doch auch diesen Ball wehrte der Torhüter ab. Kurz darauf erhielt der letzte Mann der Hausherren noch den roten Karton wegen einer Tätlichkeit. Somit waren die Falkenhorster noch gut fünfundzwanzig Minuten ein Mann mehr auf dem Feld. Nach gut fünfundsiebzig Minuten sollte Marvin Elges dann noch eine hundertprozentige auf dem Fuß haben. Nach einer scharfen Hereingabe von Daniel Fleige haute M.Elges den Ball freistehend aus drei Metern über das leere Tor. Doch auch danach ließen sich die Falkenhorster nicht hängen und spielten weiterhin auf Sieg. Für dieses Engagement wurden sie auch eine Minute vor dem Ende noch belohnt. Nachdem sich erneut Daniel Fleige im Sechzehner schön freigespielt hatte, legte dieser den Ball auf Pascal Zimmermann quer, der mit seinem achten Saisontreffer und dem 2:1 den Sack zu machen sollte.
Fazit: Der Sieg der DJK Falkenhorst Herne geht völlig in Ordnung. Jedoch war dies nur möglich, weil sich die Falkenhorster auf den Kampf eingelassen haben und bis zum Ende an sich geglaubt haben. Nach dem Debakel aus der Vorwoche haben die Falkenhorster mit diesem Sieg die richtige Antwort gegeben und nochmal was für ihre Moral getan, denn in den kommenden drei Wochen trifft man gleich auf drei direkte Konkurrenten ( Sportfreunde Wanne, SG Castrop & FC Frohlinde ). Positiv zu erwähnen ist noch, dass Daniel Fleige langsam wieder zu seiner Form findet, denn dieser war in der Partie einer der auffälligsten DJK Akteure.
Aufstellung: Koik ( 63.Stepanski ) – Kurth, Gültekin, Pankerl – Rentzsch, Elges, Stolfik ( 60.Rak ), Tysiak, Rogowski, Zimmermann ( 89.Lichterfeld ) – Fleige.




 

Montag, 26.September 2011

Erster Saisonsieg
Sieg war völlig verdient

Am 6.Spieltag der Saison 2011/2012 kam es an der Cranger Straße zum direkten Vergleich der beiden Aufsteiger Blau Weiß Baukau und DJK Falkenhorst Herne. In einer Partie, in der die Falkenhorster über die komplette Spielzeit dominant waren, konnte sich das Team von Trainer Lars Moch mit 4:1 ( 2:1 ) durchsetzen und feiert damit den ersten Saisonsieg.
Gegenüber der letzten Partie veränderte sich die Mannschaft der DJK Falkenhorst Herne erneut auf drei Positionen. Martin Stepanski stand wieder im Tor der zweiten Mannschaft, Lichterfeld saß zunächst auf der Bank und Christian Engelbracht machte am vergangenen Sonntag das letzte Spiel im Falkenhorster Dress. Dafür stand Stefan Koik, nach dreiwöchigem Urlaub, wieder zwischen den Pfosten, Sinan Var rutschte nach überstandener Verletzung wieder in die Startelf und Marcel Janiszek begann neben Daniel Fleige als zweiter Stürmer. Somit war die Marschroute klar: in diesem Spiel zählte nur ein Sieg.
Von der ersten Minute an konnte man den Siegeswillen der Falkenhorster erkennen und so machte der Gast von der ersten bis zur letzten Minute das Spiel. Man setzte den Hausherren sofort unter Druck und machte Dampf in Richtung Baukauer Tor. Immer wieder lief das Spiel über den stark aufspielenden Zimmermann, der an diesem Tag eine sehr gute Partie ablieferte und die Bälle schön im Mittelfeld verteilt hatte. Zwar kamen die Falkenhorster in der Anfangsviertelstunde immer wieder gefährlich vor das Tor des Hausherrn, jedoch sollten diese Angriffe noch nicht vom Erfolg gekrönt sein. Und dann das gewohnte Bild in dieser Saison: die Falkenhorster gerieten nach einer Unachtsamkeit, in diesem Fall war es Rogowski, der seinen Gegenspieler im Rücken passieren ließ, mit 1:0 in Rückstand. Somit lief man nach siebzehn gespielten Minuten erneut einem Rückstand hinterher. Doch anders wie gewohnt zeigten die Falkenhorster nach diesem Gegentreffer eine positive Reaktion und machten nun noch mehr Druck in Richtung Baukauer Gehäuse. Nach fünfundzwanzig Minuten musste Daniel Fleige verletzt passen und für ihn kam Marvin Elges in die Partie. Mit seinem ersten Ballkontakt sollte dieser dann den Rückstand egalisieren. Nach einer schönen Flanke von Rogowski stand Elges in der Mitte goldrichtig und platzierte den Ball mit einem Kopfball im rechten Giebel. Auch nach diesem Treffer ließ die DJK nicht locker und spielte weiter munter nach vorne. Trotz zahlreichen guten Möglichkeiten dauerte es bis zur fünfundvierzigsten Minute ehe die Falkenhorster in Führung gingen. Nach einem Freistoß aus halbrechter Position aus gut zwanzig Metern war es Zimmermann, der den Ball ins linke Eck hämmerte und damit seinen sechsten Saisontreffer im sechsten Spiel markierte. Dies sollte auch der Schlusspunkt im ersten Durchgang sein und somit gingen die Falkenhorster mit einer 2:1 Führung in die Pause.
Im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Die Falkenhorster machten Druck nach vorne und erspielten sich die ein oder andere gute Tormöglichkeit. Doch es sollte bis zur siebenundsechzigsten Minuten dauern bis man die Vorentscheidung herbeiführen konnte. Nach einem diagonalen Ball von Zimmermann auf Rogowski, leitete dieser den Ball in die Mitte auf Janiszek weiter, der dann Ball schließlich im Tor unterbringen sollte. Mit seinem ersten Pflichtspiel erzielte Marcel Janiszek gleich seinen ersten Saisontreffer. Sieben Minuten später dann die endgültige Entscheidung. Nach einer flachen Hereingabe von Rak, trat ein Verteidiger des Hausherrn in der Mitte über den Ball und Rogowski profitierte am zweiten Pfosten von diesem Fehler mit seinem zweiten Saisontreffer und der Entscheidung zum 4:1. In den restlichen fünfzehn Minuten passierte auf beiden nichts mehr, so dass die Falkenhorster völlig verdient ihren ersten Saisonsieg einfahren konnte.
Fazit: An diesem Tag geht der Sieg völlig in Ordnung. Die DJK Falkenhorst Herne war von der ersten bis zur letzten Minute die spielbestimmende Mannschaft und gewinnt auch in der Höhe völlig verdient. Lobenswert ist, dass man sich nach dem erneuten Rückstand nicht hängen ließ und weiter Dampf nach vorne gemacht hat. Auch spielerisch zeigte die DJK eine ansprechende Leistung, wo jedoch noch Luft nach oben ist, aber gegenüber der letzten Spiele eine Steigerung zu erkennen war und das über die vollen neunzig Minuten. Nun heißt es das gewonnene Selbstvertrauen mit in die nächste Partie zu nehmen, denn dort trifft man auf die Mannschaft der SG Herne 70, bei der es noch nicht so läuft, wie man es sich vor der Saison versprochen hatte.
Aufstellung: Koik – Kurth, Gültekin, Var – Stolfik ( 80.Leimann ), Rentzsch ( 70.Pankerl ), Rak, Zimmermann, Rogowski – Fleige ( 25.Elges ), Janiszek.




 

Montag, 19.September 2011

4.Niederlage in Folge
Peinliche Vorstellung der DJK Falkenhorst Herne

Am 5.Spieltag der Saison 2011/2012 empfing die DJK Falkenhorst Herne die Mannschaft des SV Holsterhausen und somit einen der direkten Konkurrenten. Aufgrund der blamablen der ersten Halbzeit verloren die Falkenhorster mit 1:4 ( 0:3 ) und handelten sich damit die vierte Niederlage im fünften Spiel ein.
Gegenüber der Vorwoche wurde die Mannschaft der DJK Falkenhorst Herne auf drei Positionen verändert: verzichten musste der DJK Trainer Lars Moch auf Marvin Elges, Torsten Pankerl und Sinan Var, dafür stießen Christian Engelbracht, Oliver Lichterfeld und Peter Stolfik in die Startformation. Somit begann man mit der gewohnten Doppelsechs und zwei Zehnern.
Für die DJK sollte die Saison mit diesem Spiel erst richtig losgehen, denn die vorherigen Gegner zählen nicht zu den Mannschaften, mit denen man sich messen muss. Mit dem SV Holsterhausen stand man einem Gegner gegenüber, der vom Niveau her auf Augenhöhe ist und wo man Punkte holen muss, um den Klassenerhalt zu schaffen. Doch auch hier konnte man bei den Falkenhorstern viele Schwächen, gerade in der Defensive, erkennen.
Von Beginn an konnte man erkennen, dass der Gast der DJK an diesem Tag überlegen sein würde. Der SV Holsterhausen war spritziger, aggressiver in den Zweikämpfen und setzte die DJK früh unter Druck, was auch daran lag, dass der Gast sich nicht versteckte und mit drei Stürmern auflief. Dennoch egalisierten sich beide Mannschaften in der ersten fünfzehn Minuten im Mittelfeld und so kam es zu keiner nennenswerten Aktion oder Torchance. Doch dann sollte die DJK zu ihrer ersten guten Torchance kommen. Nach einem langen Ball von Zimmermann auf Rogowski stand dieser allein vor dem Torhüter und versuchte es mit einem Heber, der aber nicht klappen sollte. Fast im Gegenzug erzielte der Gast dann das 0:1. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld leitete ein Stürmer der Gäste den Ball sofort in die Mitte weiter und der zweifache Torschütze Michael Galowy ließ sich diese Chance nicht entgehen und erzielte die Führung. Nach diesem Treffer wirkten die Falkenhorster geschockt und kamen zu keiner weiteren nennenswerten Torchance im ersten Durchgang. Der Gast hingegen schien nun Blut geleckt zu haben und setzte den Hausherren unter Druck. Nach dreißig gespielten Minuten dann der nächste Treffer für den SV Holsterhausen. Erneuter Torschütze war Michael Galowy. Doch zu diesem Treffer sei gesagt, dass die Defensive der DJK den Gegner wieder zum Tore schießen einlud. Zu einfach sind die Ballverluste, die der Gegner dann in Tore ummünzt. Fehler passieren immer im Fußball, aber wenn man seit Wochen immer wieder die gleichen individuellen Fehler macht, dann kann das nicht mehr schöngeredet werden, denn so wird man kein Spiel in dieser Saison gewinnen. Fünf Minuten vor der Halbzeit sollte der Gast dann noch das 3:0 durch Faik Ridha erzielen. Somit war das Spiel erneut zur Halbzeit gelaufen.
Im zweiten Durchgang liefen die Falkenhorster mit zwei Spitzen auf und waren somit präsenter als im ersten Durchgang. Man versuchte so zu spielen, wie der Gast es in der ersten Halbzeit vorgemacht hat. Man attackierte früh und verhinderte somit, dass die Gäste sich frei entfalten konnten und zwang sie so zu Fehlern. Es war zwar eine komplett anders aufspielende Falkenhorster Mannschaft, aber man schlug erneut zu wenig Kapital aus seinen Möglichkeiten. Der Gast hingegen beschränkte sein Spiel nun nur noch aufs Kontern und erzielte in der sechzigsten Minute das 0:4 durch Faik Ridha. Acht Minuten später erzielte Pascal Zimmermann mit seinem vierten Saisontreffer den Endstand zum 1:4.
Fazit: In der ersten Halbzeit präsentierten sich die Falkenhorster absolut nicht Kreisliga A tauglich. Fehler, die man schon seit Wochen macht, wurden in diesem Spiel weiterhin gemacht und man lud den Gegner so erneut zum Tore schießen ein. Des Weiteren kann man sagen, dass man gegen solche Gegner, die auf Augenhöhe sind, sich nicht hinten reinstellen kann, denn so kommt nur zu wenigen Torchancen, wie es im ersten Durchgang klar zu erkennen war. Spielt man aber wie im zweiten Durchgang mutig nach vorne, wird man noch seine Punkte holen…
Aufstellung: Stepanski – Kurth, Gültekin, Lichterfeld ( Ridder ) – Rentzsch, Stolfik, Rak, Zimmermann, Engelbracht ( Tysiak ), Rogowski – Fleige.




 

Montag, 5.September 2011

Klatsche gegen Firtinaspor Herne
Falkenhorster schlagen sich praktisch selbst

Am 3.Spieltag der Saison 2011/2012 empfing die DJK Falkenhorst Herne die Mannschaft von Firtinaspor Herne. Der Gast ist neben der Mannschaft von TSK Herne der absolute Topfavorit der Liga und stellte dies gestern auch unter Beweis. Die Falkenhorster mussten sich am Ende mit 5:1 ( 5:1 ) geschlagen geben, wobei man sich bei den Gegentoren mehr als ungeschickt angestellt hat und sich dadurch praktisch selbst geschlagen hat.
Gegenüber der letzten Niederlage in Genclikspor wurde die Mannschaft auf vier Positionen verändert. Neben dem urlaubsbedingten Ausfall von Koik, dem verletzten Kurth, mussten Stolfik und Schön Vorlieb mit einem Platz auf der Bank nehmen. Neu in der Startelf waren dafür Stepanski, Elges, Pankerl und Engelbracht. Somit begannen die Falkenhorster in ihrer gewohnt defensiv ausgerichteten Taktik mit nur einer Spitze, die am gestrigen Tage Daniel Fleige sein sollte.
Von Anfang an konnte man deutlich erkennen, dass der Gast vor allem im Spielerischen und Technischen die bessere Mannschaft sein werde. Der Gast begann mit flüssigen Kombinationen und einem hohen Tempo, was den Hausherrn vor großen Problemen stellte. So sollte es auch nur bis zur fünften Spielminute dauern, ehe es zum ersten Mal im Gehäuse der Falkenhorster klingelte. Nach einem Freistoß aus gut fünfundzwanzig Metern schlief Rogowski auf der linken Außenbahn und lies seinen Gegenspieler im Rücken passieren, so dass dieser den Ball in die Mitte spielen konnte und der Stürmer lediglich zum 1:0 abstauben musste. Dies sollte der erste von fünf (!!!) Fehlern der Falkenhorster sein, der zum Gegentreffer führte. Innerhalb von elf weiteren Minuten sollte der Gast seine Führung auf 3:0 ausbauen und damit das Spiel nach sechzehn Minuten entscheiden. Nach zwei Stockfehlern von Libero Elges schaltete die Offensive der Gäste schnell und münzte diese Fehler in zwei Tore um ( 11. und 16. Spielminute ). Danach, als es praktisch schon zu spät war, wurde die DJK wach und versuchte sich nun selbst Torchancen zu erarbeiten. Die ersten beiden guten Torchancen sollte Daniel Rak erhalten, wobei ein Torabschluss nur den Weg an den Querbalken fand. In der achtundzwanzigsten Minute sollte die Buttler-Elf zu ihren nächsten Treffer kommen. Nach einem schlechten Pass von Rogowski im Mittelfeld ging es erneut ganz schnell Richtung Falkenhorster Gehäuse und auch diese Chance nutzte der Gast eiskalt aus. Somit stand es nach nicht einmal dreißig Minuten 4:0 für Firtinaspor. Eine Minute vor der Halbzeit erzielte Zimmermann mit einem Schuss aus gut zwanzig Metern den Ehrentreffer zum 1:4. Doch damit war der erste Durchgang noch nicht beendet, denn praktisch im Gegenzug erzielten die Firtinen noch das 1:5. Mit diesem klaren Ergebnis, was auch schon den Endstand darstellen sollte, ging es dann in die Halbzei.
Im zweiten Durchgang spielten die Falkenhorster dann so, wie sie es von Anfang an hätten machen müssen. Man machte die Räume eng, schaltete den Spielmacher Anil Yilmaz weitgehend aus und hielt sowohl spielerisch als auch kämpferisch dagegen. Zwar muss auch dazu gesagt werden, dass der Gast nicht mehr das Tempo der Anfangsviertelstunde ging, dennoch machte man es insgesamt um einiges besser als in Durchgang eins. Dadurch zeigte die DJK einige gute Spielzüge, die zu weiteren Torchancen führen sollten. Jedoch war weder Zimmermann noch Rogowski in der Lage, diese zu nutzen. Da der Gast auch keine gute Torchance mehr hatte, endete das Spiel mit 1:5 für Firtinaspor Herne.
Fazit: In der ersten Halbzeit präsentierten sich die Falkenhorster absolut katastrophal und desolat. Zu einfach waren die Fehler, die man gemacht hat und somit den Gast zum Tore schießen einlud. Fehler passieren immer im Fußball, das steht außer Frage, aber die Fehler, die die Falkenhorster machten, waren zu einfach und darf man sich gegen eine Topmannschaft wie Firtinaspor Herne, die diese Chancen eiskalt ausnutzen, nicht erlauben. Wenn man aber so spielt wie in der zweiten Halbzeit, dann brauch man sich auch gegen solch einen Gegner nicht zu verstecken, was die zweite Halbzeit deutlich gezeigt hat. Daher kann man sagen, dass sich die Falkenhorster in diesem Spiel eigentlich selbst geschlagen haben.
Aufstellung: Stepanski – Elges ( 46.Tysiak ), Var, Gültekin – Rentzsch, Pankerl ( 80.Stolfik ), Rogowski, Engelbracht, Zimmermann, Rak ( 70.Schön ) – Fleige.




 

Montag, 29.August 2011

Verdiente Niederlage in Genclikspor
Falkenhorster konnten nicht an die vergangenen Leistungen anknüpfen

Am 2.Spieltag der Saison 2011/2012 musste die DJK Falkenhorst Herne beim SV Yeni Genclikspor antreten. Nach einer guten Leistung gegen die SpVgg Horsthausen und einer sehr guten Leistung gegen VFB Habinghorst konnte man in diesem Spiel nicht ansatzweise an diese Leistungen anknüpfen und man verlor verdient mit 4:1 ( 2:0 ).
Gegenüber dem Pokalspiel vom vergangenen Donnerstag wurde die Mannschaft lediglich auf einer Position verändert: für Martin Stepanski stand nun wieder Stefan Koik zwischen den Pfosten. Da sich die Falkenhorster vorgenommen hatten, nicht nur hinten drin zu stehen, begann man erneut mit zwei Stürmern. Doch alles was man sich vorgenommen hatte, konnte man über die volle Spielzeit nicht bestätigen.
Von Anfang an hatte die DJK Falkenhorst Herne große Probleme. Man fand in der Defensive keine Zuordnung, man nahm die Zweikämpfe nicht an und in der Offensive war zu wenig Bewegung. Der Gastgeber hingegen schlug sofort ein hohes Tempo ein und zeigte sich auch in seinen Kombinationen sehr sicher. Daher kann man sagen, dass der Hausherr von der ersten bis zur letzten Minute die spielbestimmende Mannschaft war. Zwar kam die DJK in den ersten fünfzehn Minuten nur selten aus ihrer Hälfte heraus, doch auch die Hausherren hatten bis zu diesem Zeitpunkt keine hundertprozentige Torchance, da sie es immer wieder aus zweiter Reihe versuchten. Nach zwanzig Minuten dann der erste Treffer für Yeni Genclikspor. Nach einem Freistoß aus halbrechter Position hielt ein Spieler der Hausherren seinen Fuß in die Flugbahn des Balles und ließ dem DJK Torhüter Stefan Koik aus gut fünf Metern keine Abwehrchance. Keine fünf Minuten später sollte die DJK dann auch zu ihrer ersten richtig guten Möglichkeit kommen. Nach einem schönen Pass in die Spitze lief DJK Stürmer Daniel Fleige alleine auf das Tor zu und setzte den Ball links neben das Tor. Dieser war es auch, der gut zehn Minuten später einen Abpraller an den Pfosten setzte. Kurz vorher verpasste Sinan Var nach einer Ecke den Ball nur knapp. Doch kurz vor der Halbzeit erhöhte der Gastgeber noch auf 2:0. Nach einem Sololauf über gut 30 Meter platzierte der Schütze den Ball unhaltbar im linken unteren Eck. Somit gingen die Falkenhorster mit einem 2:0 Rückstand in die Kabine.
Die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit verpennte die DJK gründlich. Immer wieder ließ man die Hausherren spielen und gewährte ihnen damit gute bis sehr gute Tormöglichkeiten. Somit war es eigentlich nur eine Frage der Zeit bis der Ball erneut im DJK Gehäuse einschlägt. Das 3:0 sollte auch nur bis zur fünfundfünfzigsten Minute auf sich warten lassen. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel dann eigentlich schon entschieden, denn die Falkenhorster resignierten nach diesem Gegentreffer komplett und kamen so gut wie gar nicht mehr gefährlich nach vorne. Die Gastgeber hingegen spielten sich immer mehr gute Torchancen heraus, doch glücklicherweise schlugen diese auch zu wenig Kapital daraus. Der letzte Treffer für die Hausherren fiel in der siebzigsten Minute. Nach einer eins gegen eins Situation schloss der Stürmer von Genclikspor eiskalt ab und ließ dem DJK Torhüter erneut keine Abwehrchance. Den Schlusspunkt setzte Pascal Zimmermann fünf Minuten vor dem Ende mit einem Schuss aus 25 Meter in den Giebel. Somit verloren die Falkenhorster das zweite Spiel völlig verdient mit 4:1.
Fazit: In diesem Spiel konnte die DJK Falkenhorst Herne nicht an die vergangenen Leistungen anknüpfen und verlor völlig zu Recht auch in dieser Höhe. Über die gesamte Spieldauer fand man keine Zuordnung, nahm die Zweikämpfe nicht an und die Laufbereitschaft war auch zu wenig. Die logische Konsequenz war, dass die Hausherren über die gesamte Spieldauer die spielbestimmende Mannschaft war und die Falkenhorster nur wenig entgegenzusetzen hatte. Am Ende konnte man froh sein, dass der Gastgeber noch zahlreiche Chancen hat liegen lassen. Das sollte den Falkenhorstern zeigen, dass man jedes Spiel in allen Bereichen mehr als hundert Prozent geben muss um zu bestehen. Doch man sollte jetzt nicht „die Flinte ins Korn“ werfen, denn die nächsten zwei Spiele haben es in sich. Mit Firtinaspor Herne und TSK Herne trifft man in den nächsten zwei Wochen auf die absoluten Topfavoriten der Liga.
Aufstellung: Koik – Kurth ( 24. Elges ), Gültekin, Var ( 71. Pankerl ) – Rentzsch, Stolfik, Rak, Zimmermann, Rogowski – Fleige, Schön.




 

Montag, 22.August 2011

Unentschieden zum Saisonauftakt
Falkenhorster ab der 38.Minute in Unterzahl

Nach genau 15 Jahren stand am gestrigen Sonntag das erste Kreisliga A Spiel auf dem Plan der DJK Falkenhorst Herne. Gegner zum Saisonauftakt war kein geringerer als der Platznachbar SpVgg Horsthausen. Trotz 52 minütiger Unterzahl konnten die Falkenhorster ein 1:1 ( 1:0 ) gegen den haushohen Favoriten erkämpfen.
Vor dem Spiel wurde viel diskutiert, wie hoch denn der Sieg für die Horsthauser ausfallen würde. Immer wieder war die Rede davon, dass die Falkenhorster sich glücklich schätzen können, wenn man weniger als zehn Tore kassieren würde. Praktisch war es für viele schon im Vorfeld sicher, dass es nur ein Schaulaufen für den haushohen Favoriten werden würde. Die Kritik, die die Falkenhorster aufgrund ihrer durchwachsenen Vorbereitung einstecken musste, schien sie lediglich nur noch mehr zu motivieren. Aber die DJK war sowieso motiviert, denn was kann es schöneres geben, als den haushohen Favoriten und dazu noch den Platznachbarn zum Saisonauftakt zu ärgern?! Nichts. Und genau so präsentierte sich auch die Mannschaft der DJK Falkenhorst Herne.
Gegenüber dem Pokalspiel vom letzten Donnerstag ( abgebrochen in der 55.Minute wegen heftigem Unwetter ) wurde die Mannschaft auf lediglich einer Position verändert: für Maik Schön begann dieses Mal Daniel Fleige als einzige Spitze. Die Devise war klar, erst einmal hinten gut stehen, den Gegner kommen lassen und dann zügig nach vorne spielen. Mit dieser Taktik schienen die Falkenhorster gut zu fahren, denn der Gast musste das Spiel machen und hatte zwar auch mehr Spielanteile, aber richtig gefährlich wurde die SpVgg Horsthausen auch nur bei Eckbällen, zumindest im ersten Durchgang. Die Falkenhorster versuchten immer wieder schnelle Konter zu fahren und kamen dadurch zu einigen guten Standardsituationen. Eine davon sollte Pascal Zimmermann dann in der zwanzigsten Minuten zur nicht unverdienten Falkenhorster Führung nutzen. Aus gut zwanzig Meter setzte dieser einen Freistoß hart und platziert ins Torwarteck und brachte die Falkenhorster mit 1:0 in Führung. In der achtunddreißigsten Minute dann eine harte Entscheidung gegen die DJK: der Mannschaftskapitän Dirk Rentzsch wurde nach einem Foulspiel und seiner zweiten gelben Karte ( erste gelbe Karte wegen Ballwegschalgen ) des Platzes verwiesen. Somit musste die DJK Falkenhorst genau zweiundfünfzig Minuten mit zehn Mann auskommen und kämpferisch noch eine Schüppe drauflegen, was sie auch gemacht haben. Anzumerken ist noch, dass der Schiedsrichter viel zu viel abgepfiffen hat, zumal es auch ein Derby war. Und im Zweifel wurde auch grundsätzlich gegen die DJK entschieden und somit war fast die komplette Mannschaft der DJK Falkenhorst Herne mit der gelben Karte vorbelastet. Dennoch ließen sich die Falkenhorster davon nicht beirren und nahmen die 1:0 Führung mit in die Halbeit.
In der zweiten Halbzeit machten die Gäste dann mehr Druck auf das Falkenhorster Gehäuse. Zwar kamen die Falkenhorster auch noch gefährlich vor das Tor der Gäste, aber der größte Teil spielte sich in der Falkenhorster Hälfte ab. In der fünfzigsten Minute erzielte der Gast dann den Ausgleichstreffer. In der Folgezeit versuchte der Gast es immer wieder mit Flanken aus dem Halbfeld, aber die DJK stand hinten gut und kämpfte mit Mann und Maus um jeden Ball. Die Falkenhorster versuchten es immer wieder mit langen Abstößen von DJK Keeper Stefan Koik, welche auch des Öfteren gut durchkamen. Leider konnte man daraus kein Kapital schlagen, doch hinten kassierte man auch keinen Gegentreffer mehr. Somit endete das erste Spiel der Saison 2011/2012 mit einem gerechten 1:1.
Fazit: Gegen den haushohen Favoriten SpVgg Horsthausen lieferten die Falkenhorster eine engagierte und vor allem kämpferisch sehr gute Leistung ab und haben sich den Punkt absolut verdient. Die Horsthauser waren nicht in der Lage eine zweiundfünfzig minütige Überzahl auszunutzen und es schien so, als ob diese das Spiel auf die leichte Schulter nahmen und „mal eben“ gewinnen wollten. Deshalb kann man von einem gerechten Unentschieden sprechen. Für die Falkenhorster heißt es nun an dieser Leistung anzuknüpfen und im Training hart zu arbeiten, um sich stetig weiterzuentwickeln. Denn man muss Woche für Woche eine hohe Einsatzbereitschaft an den Tag legen, um in der Kreisliga A zu bestehen!
Aufstellung: Koik – Kurth, Pankerl, Lichterfeld ( Gültekin ) – Elges, Rentzsch, Rak, Zimmermann, Engelbracht ( Stolfik ), Rogowski – Fleige ( Schön ).